Der im Februar 2006 gegründete gemeinnützige Verein "Humanost - societas humanitatis" verfolgt das Ziel, sich aktiv an der Gestaltung und Weiterentwicklung des Sozialwesens in Bosnien-Herzegowina zu beteiligen. Humanost knüpft damit an das Wirken der beiden deutschen humanitären Organisationen pax christi, deutsche Sektion (www.paxchristi.de) und Flüchtlingshilfe Langen an, die jahrelang in Zenica und Zentralbosnien gewirkt haben. Die Gründungsmitglieder von Humanost waren selbst jahrelange Mitarbeiter dieser beiden Organisationen, die sich in ihrer Projektarbeit vor allem auf die einst große Gruppe der Binnenvertriebenen und Flüchtlinge, vor allem in den sogenannten „collective centres“ konzentriert hatten. Bei der Implementierung der Projekte wurde aber immer großer Wert auf die Zusammenarbeit mit den zuständigen lokalen Verwaltungen sowie auf einen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen und Interessen der Zielgruppe der Vertriebenen sowie der lokal ansässigen Bevölkerung gelegt.
Der regionale Schwerpunkt der Tätigkeit von Humanost liegt vor allem in Zentralbosnien. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf die Gruppen, die materiell wie sozial am Rand der Gesellschaft leben und damit auf die Unterstützung von staatlichen und anderen gesellschaftlichen Institutionen angewiesen sind. Daran anknüpfend fokusiert sich die Projektarbeit von Humanost auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung sowie auf ältere und pflegebedürftige Personen, die zum Teil ihre Heimat verloren haben.












